Gelacht haben wir schon im vergangenen Jahr, am Heiligen Abend, als mein Vater den gleichen Gutschein auspackt, den auch er uns geschenkt hat. Da gibt es so viele Möglichkeiten in der Hauptstadt und wir schenken auch noch dasselbe Event.
Na dann muss das ja wahrlich gut sein! Und genau das haben wir heute zu viert getestet. Wir waren bei „Machu Picchu – Reise zur verlorenen Stadt“ in Berlin.
Ziemlich unkompliziert ging es dort zu: Den QR Code aus der Buchungs-E-Mail am Empfang vorzeigen, an einem Terminal die „Spieler“ registrieren und kurz warten, bis es losgeht. Dann bekamen wir schon die VR-Brillen aufgesetzt und eine Einweisung für die kommenden 40 Minuten der Reise.
Mit einer solchen VR-Brille durch die Gegend zu laufen war für uns alle eine neue Erfahrung. Die Brillen hatten kein wahrnehmbares Logo, aber eingebauten Kopfhörermuscheln und einen eingebauten Akku am Hinterkopf. Keine Kabel die störten, aber dafür einiges an Gewicht, was am Anfang etwas unangenehm war und auf Dauer auch immer mehr auffiel. Die Leistung der Displays war eher Mittelmaß und nur an den Innenseiten scharf. Je weiter man nach außen gesehen hat, desto pixeliger wurde das Bild.


Die Reise war eine bunte Zeitreise zurück in die Hauptstadt der Inka. Wir teleportierten uns an verschiedene Standorte der Stadt und wurden dabei immer von der schwebenden KI „Teri“ begleitet, der uns allerhand interessante Dinge über die Kultur, die Stadt und die Götter des Inka-Volkes erzählte. Und auch ein verrücktes Lama ist immer mit dabei. Details schaut ihr euch am besten selbst an!
Fazit
Ein schönes Event für alle Liebhaber alter Kulturen in Lateinamerika oder jener, die das Erlebnis einer VR Brille erfahren möchten. Die Tour ist kurz gehalten und verursacht wenig Motion-Sickness. Die schwebende KI nervt irgendwann, aber das kann man verkraften.
Der Preis ist in Ordnung. Toiletten, Schließfächer und ein kleiner Shop sind an der Location vorhanden. Wir hatten viel Spaß mit diesem Trip und hoffen auf weitere interessante Touren von diesem Anbieter.
Schreibe einen Kommentar